Archiv 2010
Auch Maschinen wollen schön sein
Maschinen und Roboter müssen vor allem eins, nämlich ihren Zweck erfüllen und das so effizient wie möglich. Sie sind dabei eher gesichtslos und von denen der Konkurrenz kaum zu unterscheiden. Zwei Beispiele dafür, wie man sich mit herausregendem Design von der Masse abheben kann, sind der Elektro-Stand-Hubwagen Linde T20 und die Roboter der Firma KUKA.
Wenn Sie an Maschinen und Roboter denken, fallen Ihnen wahrscheinlich nicht als erstes die Begriffe „Design“ und „Ästhetik“ ein. Unser Bild vor Augen ist da eher das von Metall und Kabeln, die zusammen halt irgendwie funktionieren, aber keinen eigenen Charakter haben.
So gesehen unterscheiden sich die Produkte der verschiedenen Hersteller nicht voneinander.
Aber es gibt einen Ausweg, wie man sich von den anderen abheben und seine Produkte dadurch bekannter machen kann.
Der weltweit operierende bayerische Hersteller KUKA baut nicht nur besonders gut funktionierende Industrie-Roboter, sondern auch besonders schöne. Wegen Ihres stylishen Designs wurden KUKA-Industrieroboter sogar in verschiedenen Spielfilmen eingesetzt. Im James Bond Film „Stirb an einem anderen Tag“ bedrohen sie mit Laserstrahlen Halle Berry und im Film „The Da Vinci Code – Sakrileg“ reicht ein KUKA Roboter in einer Bank Tom Hanks ein Behältnis.
Auch dieses Jahr wurden mehrere KUKA Roboter mit dem weltweit anerkannten „red dot award“ ausgezeichnet. Drei Produkte des bayerischen Industrieroboteranbieters zählen in diesem Jahr zu den Preisträgern: Die Roboter KR 5 arc HW und KR 700 PA sind mit dem begehrten roten Punkt markiert worden. Der KR 5 arc wurde sogar mit dem „red dot: best of the best“ für herausragende Designleistung geehrt.
Der red dot design award ist ein international anerkannter Wettbewerb, dessen Auszeichnung, der red dot, als Qualitätssiegel für gutes Design in Fachkreisen hoch geschätzt wird. Mit mehr als 12.000 Anmeldungen aus über 60 Nationen zählt der red dot design award zu den größten Designwettbewerben weltweit. Begehrte Trophäe ist der red dot, das internationale Siegel für Designqualität.
Auch die Firma Linde wurde schon mehrmals ausgezeichnet, zum Beispiel 2005 für den Elektro-Stand-Hubwagen T20 / T24 SP. Hier wurde nicht nur auf Ergonomie und Technik geachtet, sondern auch auf Design und Ästhetik.
Schickes Design auch an einem so nüchternen Arbeitsplatz wie einem Lager, in dem solch Hubwagen meistens eingesetzt werden, das ist Gestaltung im Dienst der Arbeit(er)!
So funktioniert das Design-Roboter-Prinzip
Bei KUKA und bei Linde hat man sich Gedanken gemacht, und abgesehen von hervorragender Qualität wird auch auf eine besondere Gestaltung der Produkte gesetzt, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Die Zusammenarbeit mit bekannten Designern in einem so nüchternen Umfeld wie Maschinenbau überrascht und hebt diese Unternehmen erfolgreich von anderen ab.
Wenn auch Sie vom Design-Roboter-Prinzip profitieren wollen, überlegen Sie sich
- Kann ich meinem Produkt mit einem besonderen Design einen eigenständigen Charakter geben?
- Welches Design kann die Persönlichkeit meines Produkts hervorheben?
- Mit welchem Design kann ich meine Kunden überraschen?
Das ist auch noch lesenswert
Website KUKA
KUKA bei Wikipedia
Website Linde Group
Linde bei Wikipedia
Website red dot award

