Archiv 2007
Denn schwitzen tun wir schließlich alle...
Seit Jahren liefert sich die Deo-Industrie einen erbitterten Kampf: Jedes neue Deo riecht noch ein bisschen besser als das vorige und zieht selbstverständlich das andere Geschlecht magisch an. Dabei werden natürlich alle chemischen, biologischen und physikalischen Tricks gezogen, die der Verbraucher doch nicht versteht, wenn er nicht mindestens einen Leistungskurs in den wichtigsten Naturwissenschaften belegt hatte. Einzige nennenswerte Neuerung der letzten Jahre: Deos, die keine weißen Streifen mehr verursachen. Wussten Sie, dass die Marketingexperten zwischen Nicht-Stinkern und Gut-Riechern unterscheiden?
Das amerikanische Unternehmen Kleinert's bietet keine Deodorants an. Stattdessen hat man sich in dem knapp 150 Jahre alten Unternehmen auf die Suche nach dem eigentlichen Problem begeben. Besonders unangenehm ist es, wenn sich unter den Armen hässliche Schwitzflecken zeigen.
Kleinert's hat daher die Dryshield Pads entwickelt: Dabei handelt es sich um Achselschutz, den man sich in die Kleidung klebt. Kleine Pads mit einer Dicke von 1,5 Millimeter fangen die Flüssigkeit auf und lassen sie nicht bis zur Bluse oder dem Pullover durch.
Angeblich vertrauen auch Hollywoodstars auf den kleinen Trick. Wenn die Show vorbei ist, werden die Pads, die es für Damen und Herren gibt, einfach wieder aus der Kleidung herausgelöst.
Nun sind wir zum Glück nicht so oft in der Verlegenheit, uns auf dem Roten Teppich fotografieren lassen zu müssen. Aber wer hat nicht in Prüfungen, bei einem Bewerbungsgespräch oder dem ersten Rendezvous richtig schwitzen müssen?
12 Stück der kleinen Pads befinden sich in einer Packung. Sie sind im Online-Shop oder in den Drogerien Rossmann ab 5,00 Euro erhältlich. Alternativ gibt es T-Shirts mit eingenähtem Achselschutz oder waschbare Pads, die auch in die Kleidung eingenäht werden können. Auch eine Sport- und Unterwäschelinie sollen bald eingeführt werden.
So funktioniert das Dryshield-Prinzip
Bei dem amerikanischen Unternehmen Kleinert's hat man sich gefragt, was das EIGENTLICHE Problem am Schwitzen ist und ist zu dem Schluss gekommen, dass es schwierig ist, die Schweißbildung zu unterdrücken. Stattdessen fangen Pads die Nässe auf und geben sie nicht an die Kleidung weiter. Damit hat das Unternehmen das gleiche Problem vollkommen anders gelöst, als alle Hersteller von Deodorants.
Wenn auch Sie vom Dryshield-Prinzip profitieren wollen, überlegen Sie sich
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Was ist das EIGENTLICHE Problem Ihrer Kunden?
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Lösen Sie sich einmal vollkommen von den bekannten Lösungen!
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Spielen Sie die Warum-Frage: Formulieren Sie ein Problem und fragen Sie "Warum?" Beantworten Sie die Frage und fragen Sie wie ein Kind wieder: "Warum?" Nach meheren Durchgängen haben Sie die Chance, das Problem neu zu definieren.

