Querdenk-Magazin

Im Querdenk-Magazin stellen wir Ihnen interessante Geschäftsideen aus aller Welt vor, die zwar (leider) nicht unsere Ideen waren, aber Ihnen wertvolle Anregungen geben können. Lassen Sie sich inspirieren!

Querdenk-Magazin Ausgabe Oktober

Liebe Querdenkerinnen und Querdenker,

Technik. Bei dem Wort denkt man unwillkürlich an Platinen, kühle, metallische Roboter und Ingenieure, die in einer Sprache kommunizieren, die niemand versteht. Ihr Grundgesetz: Technik ist nicht sexy!
Wie schade! Denn es ist wohl jedem bewusst, dass der Großteil unseres Lebens heute von Technik beeinflusst wird. 

Dass es auch anders geht, zeigen die drei Unternehmen, die wir in diesem Querdenk-Magazin vorstellen. Zufällig, dass es dieses Mal ausgerechnet Themen sind, die eng mit der Technik verknüpft sind, aber das zeigt auch, dass hier noch jede Menge Potenzial für revolutionierende Geschäftskonzepte schlummert.
Der Münchner Verlag Publish Industry hat erkannt, dass hinter der Technik immer Menschen stecken, und Menschen interessieren sich nun mal für Menschen und erst in zweiter Linie für Micro-Controller, Doppelschicht-Kondensatoren und Hochstrom-Steckverbindungen. Eine Technik-Zeitung, die die Faszination in den Mittelpunkt stellt und sich auf die Suche nach den Machern begibt. Das Ziel, das sich der Verlag mit der Zeitschrift E&E (für Elektronik & Entwicklung) gesetzt hatte, war ein sehr ambitioniertes: Wir wollen, dass unsere Leser die anderen Fachzeitschriften im Büro lesen – unsere aber sollen sie mit nach Hause nehmen. Und das Konzept scheint zu funktionieren, wie begeisterte Leserbriefe regelmäßig dokumentieren.

Wenn ich in Vorträgen anrege, dass es sich gerade bei technischen Produkten lohnt, darüber nachzudenken, wie man damit die Emotionen der Menschen anspricht, sehe ich schon mal den einen oder anderen die Stirn runzeln: „Frau Grunwald, wir stellen Elektronikteile für die Automobilindustrie her – das hat mit Emotionen rein gar nichts zu tun.“ Diese Steilvorlage nutze ich dann, um das schon fast legendäre Beispiel der Kuka-Roboter herauszuholen. Was ein langweiliger Roboter zur Herstellung von Automobilen mit James Bond zu tun hat – das erfahren Sie in diesem Querdenk-Magazin, das nicht nur für Technik-Begeisterte lesenswert ist.

In diesem Sinne: Bleiben Sie mutig.

Heike Grunwald