Archiv 2007
Für mich das Dressing bitte extra
Haben Sie es wirklich schon einmal erlebt, dass eine Dame im Restaurant einen Salat bestellt und den Ober bittet, das Dressing extra zu liefern? Es soll auch hierzulande Menschen geben, für die der Salat noch ein potenzielles Gewichtsrisiko darstellt, aber die Marotte, sich das Dressing extra zu bestellen, kennen wir doch eher aus amerikanischen Filmen – meist mit ironischem Augenzwinkern. So verwundert es auch nicht eine Sekunde, dass die folgende Idee aus den Staaten kommt. Dort hat sich der Weltkonzern Unilever eine neue Verpackung für sein Dressing ausgedacht, die nur auf den ersten Blick merkwürdig erscheint.
Dort gibt es neuerdings Produkte mit dem urigen Namen „Salad Spritzers“ – verschiedene Salatdressings aus der Sprühdose. Zur Produktpalette gehören beispielsweise Vinaigrette mit Balsamico, französisches oder Rotwein-Dressing.
Dabei wirken die Dosen hierzulande wie die Verpackungen von Bräunungssprays, die durch die kleinen Düsen fein zerstäubt werden.
Liebhaber feiner Salatdressings werden der Vinaigrette aus der Dose wenig abgewinnen können: In Italien sind fertige Salatsaucen beispielsweise überwiegend unbekannt.
In Deutschland hingegen gibt es einige Single-Männer und viel beschäftigte Frauen, die gerne zu den fertigen Saucen aus dem Regal greifen. Es ist also davon auszugehen, dass es diese auch in den USA gibt.
So gesehen, ist nur noch die Form der Verpackung neuartig und erinnert im ersten Moment an die Sprühsahne aus der Tiefkühltruhe. Der Sprühkopf ermöglicht die genaue Dosierung des Dressings. Unilever wirbt bei seinen Wish-Bone® Salad Spritzers damit, dass der figurbewusste Konsument sich pro Spritzer nur eine Kalorie auf den Salat zaubert.
Erste Restaurant-Ketten in den USA haben die Sprüh-Dressings schon zu den Salz- und Pfeffer-Streuern auf die Tische gestellt.
So funktioniert das Salad-Spritzer-Prinzip
Unilever ist es mit ihrem Produkt gelungen, eine vollkommen neue Verpackung für ihr Dressing zu finden, dass von anderen Produkten bereits vertraut ist.
Wenn auch Sie vom Salad-Spritzer-Prinzip profitieren wollen, überlegen Sie sich
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Wie sieht die aktuelle Verpackung Ihres Produktes aus? Wie liefern Sie Ihre Leistung für gewöhnlich aus?
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Wie können Sie Ihre Produktverpackung noch handlicher machen?
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Gibt es Möglichkeiten, dass der Kunde die Dosierung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung selbst wählt, anstatt dass diese vorgegeben ist?

